7 Gründe, warum dein WARUM und dein WOFÜR dich krisensicher machen

Heute berichte ich dir von einem Mann, einem Wissenschaftler, der mich nachhaltig und tief beeindruckt hat.

Stephen Hawking war britischer theoretischer Physiker und Astrophysiker. Mit seiner Forschung und seinen Büchern hat er es zu Weltruhm gebracht. Vielleicht hast Du schon von einem seiner populärwissenschaftlichen Bücher „Eine kleine Geschichte der Zeit“ gehört.

Das alles wäre noch nicht so außergewöhnlich, wäre Stephen Hawking nicht schon 1963 mit nur 21 Jahren von Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems heimgesucht worden. Bald landete er im Rollstuhl. Das hielt ihn nicht auf, sein Studium rasch zu beenden. Er promovierte in Astronomie und Kosmologie. Er heiratete, bekam mit seiner Frau drei Kinder.

1985 verlor er auf Grund einer Lungenentzündung die Fähigkeit zu sprechen. Fortan benutzte er einen Sprachcomputer und forschte weiter, war Universitätslehrer und schrieb die nächsten populärwissenschaftliche Fachbücher. Er lieferte bedeutende Arbeiten zur Kosmologie, zur allgemeinen Relativitätstheorie und zu Schwarzen Löchern.

Stephen Hawking blieb seinen Träumen treu. Nichts konnte ihn aufhalten. Er war fasziniert von seiner Arbeit und wusste, dass er der Wissenschaft damit zu weiteren Erkenntnissen verhilft.

Was hat diesem Mann eine solche Kraft und ein derart starkes Selbstwertgefühl verliehen?

Stephen Hawking kannte sein WARUM und sah auch, welche Erkenntnisse er für die Welt schuf, also das WOFÜR, den Purpose seiner Arbeit. Er bewies uns eindrucksvoll, was mit Mut zum eigenen Sinn und zum Wofür, also den Nutzen für andere, möglich ist.

Aus seinem Beispiel können wir lernen.

Wahrscheinlich hast du es wesentlich leichter, dein Warum und dein Wofür zu finden und zu leben. Bei mir ist es so. Es zahlt sich aus, dein eigene Warum zu suchen und zu finden, weil sehr viel Kraft drinnen steckt – für dich und die Menschen, mit denen du zusammenarbeitest.

Diese 7 Vorteile genießen Menschen, die ihren Sinn kennen, danach leben und damit zum Wohl der Gesellschaft beitragen.

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1. Sie haben keine Lust auf Selbstmitleid, wie anstrengend die äußeren Umstände auch sein mögen. Das wäre für sie sinnlos kräftezehrend und pure Zeitverschwendung. Mit einem klaren Warum lässt man sich von keinem Hindernis der Welt aufhalten. Man erträgt fast jedes Wie. Der Sog des Warums stärkt für die aktuelle Herausforderung, und dann für die nächste, und so weiter. Keine Recherche wird zu viel, kein Aufwand zu anstrengend.

Ich bin davon überzeugt, dass viele Menschen, die derzeit in Gesundheitsbetrieben besonders gefordert sind, nur deswegen durchhalten können, weil sie den Menschen helfen wollen und dabei Erfüllung finden. Das gilt auch für viele andere Berufe und Lebensweisen. Forscher bleiben beharrlich dran, Künstler ebenso. Auch ganz normale Menschen in sogenannten unspektakulären Berufen und Situationen verhalten sich hingebungsvoll und ausdauernd, wenn sie auf dem für sie richtigen Platz sind.

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2. Das Warum führt direkt zum Flow. In diesem Zustand ist man wie gefesselt von allem, was näher zur Lösung führt. Zeit verschwindet unbemerkt, sie zählt nicht mehr. Keine Ungeduld stört. Der Körper „vergisst“ längere Zeit sogar Müdigkeit, Hunger, Durst. Bis man plötzlich aus der Versunkenheit auftaucht und spürt, wie der Magen kribbelt, die Augenlider schwer werden und Durst gestillt werden möchten.

Wer so arbeiten kann, erlebt sich zu Recht oft als glücklich. Ältere Menschen fügten sich früher häufig in die Umstände. Gedanken an andere Möglichkeiten ließen nur wenige zu. Jüngere Menschen sehen ihre Arbeitszeit als Lebenszeit und suchen bewusst ihr Warum und ihr Wofür. Das setzen sie dann engagiert in die Tat um. Das ist ein großer Fortschritt.

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3. Dankbarkeit darüber, den Sinn seines Lebens verwirklichen zu können. Auch heute leben nur wenige Menschen auf diese Art und Weise. Viele hetzen von einem Termin zur nächsten und sind doch meistens nicht zufrieden. Hawking meinte lächelnd, es sei sogar ein Vorteil nicht zum Golfen zu können, da hält einem nichts von der interessanten Arbeit auf.

Viele verwechseln so lange einen ausgefüllten Terminkalender mit einem erfüllten Leben, bis Burnout oder eine andere bedrohliche Krankheit sie zur Ruhe und zur Besinnung zwingt. Spätestens dann ist es höchste Zeit herauszufinden, was wahre Erfüllung bringt. Wer zumindest meistens begeistert arbeitet erhöht beständig Mehrwert für andere, so dass er oder sie sich um Geld keine Sorgen mehr machen muss.

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4. Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Fachgebieten und Einstellungen ist selbstverständlich, weil sie helfen, den Blick zu weiten. Konkurrenzdenken ist abgesagt, wenn man die bestmöglichen Erkenntnisse gewinnen will. Da ist klar: keiner gewinnt allein. Es geht auch längst nicht mehr darum, wer der oder die Beste ist oder welches Fachgebiet das wichtigste. Die Zeit der Stars ist vorbei. Selbst in Verkaufsmannschaften. Ein Starverkäufer nützt dem Unternehmen nichts, wenn andere weit zurückbleiben. Alle müssen mitkommen. Die Teams gewinnen gemeinsam, zuerst die Freude an der gemeinsamen Arbeit und dann die Ergebnisse. Das gilt auch für Kundenprojekte. Silodenken und lange Wege durch die internen Instanzen verursachen lange Dienstwege und hohe Kosten. Kleine, wendige fachübergreifende Teams stellen sich auf Kundenwünsche ein und erfüllen sie prompt.

Unternehmen, die solches Arbeiten ermöglichen, können Kunden rasch und individuell begeistern, weil ihre Mitarbeiter begeistert sind. Die Mitarbeitenden bleiben gerne im Unternehmen, weil sie mit interessanten Menschen zusammenarbeiten können. Das lässt solche Unternehmen an ihren Marktbegleitern vorbeiziehen.

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5. Dein Sinn und Purpose halten dich geistig fit und jung. Wer ständig am Ball bleibt, Neues lernt und anwendet, sich mit anderen darüber austauscht ist meistens ein gern gesehener Gesprächspartner. Viele kluge Menschen unterschiedlicher Altersstufen suchen seine Gesellschaft. Im privaten Umfeld ebenso wie in den Unternehmen. Unternehmen mit klarem Sinn (Warum) und Purpose (Wofür) ziehen Menschen an, die hier ebenfalls ihre Erfüllung finden. Hier lernt man gern kontinuierlich weiter und holt sich Feedback ein – in jedem Alter.

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6. Wertschätzung anderer steht auf der Tagesordnung. Niemand erreicht sein Warum als Einzelkämpfer. Solche Menschen sind selbstbewusst und demütig zugleich. Sie wissen, was sie zu tun vermögen und erkennen an, was andere beitragen. Das Ego, das für sich allein siegen oder andere abdrängen will verschwindet, weil es keinen Sinn macht. Es wäre Zeitverschwendung. Statt andere zu übertrumpfen, sucht man gemeinsam nach den besten Erkenntnissen und Ergebnissen.

Viele Startups entstehen nicht aus Konkurrenzdenken heraus, sondern weil ein ungelöstes Problem entdeckt wurde, das man lösen will. Beispiele: Als Banküberweisungen noch sehr lange dauerten, fanden Menschen wie Elon Musk andere Bezahlsysteme. Wenn der Service im Handel zu wünschen übriglässt, kauft man lieber online usw.

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7. Herz und Hirn ziehen an einem Strang. Wer liebt, was er oder sie tut, plant und organisiert mit dem Verstand. Solche Menschen hören aber auch auf die Stimme ihres Herzens. Negative Gefühle entstehen gar nicht erst – und wenn doch sieht man sie an. So bei Licht betrachtet verschwinden sie schnell wieder. Es zählt der Wille, Gutes zu bewirken. Hat jemand ein Tief, wird er aufgefangen. So heilen Wunden, Zerwürfnisse und Unstimmigkeiten schnell. Einer erfolgreichen Zusammenarbeit steht dann nichts mehr im Weg.

Es zählen fachliches Engagement, Wohlwollen, Teilen, Vertiefen, gegenseitiges Unterstützen, Mut und Freude.

Fazit:

Menschen und Unternehmen mit einem klaren Warum und Wofür kommen durch jede Krise, sei sie persönlicher, gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Natur, eine Pandemie oder ein Schicksalsschlag, weil sie daran weiterwachsen. Sie lösen Herausforderungen wie Pandemie, Klimakrise und menschliches Begegnen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik mit vereinten Kräften und führen zu win-win-Ergebnissen.

Der größte Gewinn ergibt sich durch die anhaltende Verbindung von Sinn und Purpose.
Wer hoch konzentriert macht, was er gerne tut, findet sich häufig in Führungspositionen wieder, die ihm Macht verleihen. Wie wir alle nicht nur aus der Geschichte wissen, sondern auch heute immer wieder hautnah erleben, verführt das so manchen Machthaber dazu, diese Macht vor allem für eigene Vorteile zu nützen. Macht ohne Verantwortung und Respekt anderen gegenüber richtet Schaden an. Menschen, die auch ihren Purpose hochhalten, also tatsächlich anderen nützen wollen, sind davor gefeit.

Das ist ein großer Gewinn für die eigen Psychohygiene und für die weitere Entwicklung von Unternehmen und  Gesellschaft.

Du hast Fragen zum Sinn und Deinem Purpose für Dich und Dein Unternehmen?
Sprechen wir darüber im einem  << kostenfreien Gespräch >>

Auf guten Mut!

Deine Edith Karl

Tel.Nr.: 0043 664 51 87 420
http://www.führung4-0.com

E-Mail ek[at]edithkarl.com

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