So begann eine unserer mutigsten Innovationen – komm mit uns hinter die Kulissen

Wenn ich eine Zeitung aufschlug, las ich über Sorgen der Unternehmen über die EDV. Wenn ich ein Wirtschaftsmagazin las, handelten viele Seiten um dasselbe Thema. Rundfunk und TV ließen mich auch nicht darauf vergessen. Und jetzt stand ich bereits beim dritten Kunden, der mir ebenfalls beteuerte, mich erst nach der mit Spannung erwarteten Umstellung der EDV zu Sylvester 1999 auf 2000 wieder beauftragen zu können. Vorausgesetzt, diese Umstellung klappt. Denn ein Sprung von einer Tausenderzahl auf die nächste war noch nie zuvor geschehen. Bis dahin fließen Zeit und Geld in die EDV.

Ich erkannte erste Signale einer bevorstehenden Veränderung

Zum Glück waren da immer noch ausreichend Beauftragungen. Trotzdem setzten wir uns im Büro zu einer Krisensitzung zusammen. In den Achziger- und Neunzigerjahren bisher beauftragten uns mehrere Unternehmen mit acht bis zwanzig Trainingstagen pro Jahr in ihrem Haus. Ich schätzte diese Arbeit mit den engagierten Teilnehmern sehr und freute mich auch über das lukrative Einkommen. Doch da war noch etwas. Schätzten die Teilnehmenden bisher die jeweils drei Tage in schönen Hotels, wünschten sie sich jetzt eher, nicht mehr so lange von ihren Familien getrennt zu sein. Der große Hype schien sich seinem Ende zuzuneigen. Wir spürten kurze Zeit Verunsicherung, Verwirrung und Sorge. Dann eroberten wir uns unsere Zuversicht und Selbstvertrauen wieder zurück. Es war klar:

Wir mussten und wollten handeln.

Wir waren nicht nur Trainer, sondern auch Berater fĂĽr Strategieentwicklung und fĂĽr Zertifizierung.

Unser Plan entstand

Wenn die EDV an Bedeutung gewinnt und die Teilnehmer nicht mehr so gerne drei Tage am Stück von zu Hause weg sind, dann liegt es doch nahe, ihnen eine außergewöhnliche EDV-basierte Serviceleistung anzubieten. Also wollten wir unseren besten Beratungsprozess elektronisch auf einer CD-Rom anbieten.

Wir erzählten das unseren Kollegen aus anderen Beraterunternehmen. Die waren entsetzt, ja geradezu außer sich. Wie könnt ihr so etwas auch nur andenken. Seid ihr nicht auch gerne vor Ort beim Kunden? Ihr ruiniert allen das Geschäft. So eine CD-Rom kann doch gar nicht gelingen.

Wir fühlten uns bestärkt: wenn eine Idee so viel Gegenwehr auslöst, muss sie gut sein.

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Wir begannen sofort


Marktforschung
stand am Anfang: Welche Computer unterstĂĽtzten Lernprogramme gab es bereits? Es stand ĂĽberall die Technik im Vordergrund. Die Programme waren langweilig und oft kompliziert in der Bedienung. Das konnten wir besser, waren wir ĂĽberzeugt.

Ein Drehbuch verfassen war der nächste Schritt

Wir zerteilten unseren Beratungsprozess in nachvollziehbare Schritte. In Form von Szenen aus Unternehmen zeigten wir auf worauf es ankommt. Da bei uns prinzipiell das jeweilige Unternehmen im Mittelpunkt steht und nicht etwas die Norm, nannten wir diese CD „Störfaktor Norm“. Diesen Titel wählten wir, weil wir oft erlebten, wie sehr das Betriebsklima von Unternehmen gelitten hat, wenn Technokraten die Norm in den Mittelpunkt stellten. Wir betonten immer:

Die Norm ist fĂĽr die Menschen da und nicht umgekehrt.

Bald war klar, ein professionelles Netzwerk war notwendig. Wir benötigten einen Zeichner, Schauspieler zum Sprechen der Texte, ein kurzes Musikstück für den Beginn und das Ende und einen Produzenten. Gedacht, gesucht, gefunden.

Ein Zeichner schuf unsere Figuren aussagekräftig – FĂĽhrungskräfte und Mitarbeiter aus allen Bereichen – und setzte sie in die jeweiligen Szenen ein.

Zwölf Schauspieler sprachen vierzehn Rollen ein. Jede einzelne Szene. Sie durften nicht wie sonst für sie üblich ihre Sätze von dort aus einsprechen, wo sie gerade waren. Um die Dynamik der Gruppenmeetings und Zweiergespräche erlebbar zu machen, mussten sie allesamt ins Tonstudio kommen. Wir arbeiteten gemeinsam von neun Uhr morgens bis um zwanzig Uhr abends. Danach waren wir alle stolz auf diese wunderbare Arbeit. Sprecher und Schauspieler wählten wir mittels einer Stimmen-CD aus. Detail zum Schmunzeln am Rande: Die Sprecher sahen den Figuren sogar erkennbar ähnlich.

NatĂĽrlich erstellten wir auch ein Pflichtenheft fĂĽr die technische Umsetzung. Wir mussten auf Verpflichtung zur Geheimhaltung bestehen, da dieses Projekt eine ĂĽberraschende Innovation auf dem Markt werden sollte. Das war schwierig. Unis waren technisch in der Lage, konnten aber die Geheimhaltungsklausel in unserem Vertrag nicht garantieren. GroĂźe Produzenten scheiterten an unserer knappen Zeitvorgabe. Sie veranschlagten einen Zeitraum von zwei Jahren, wir forderten die Leistung in einem halben Jahr. Ein kleiner Produzent schaffte beides: Geheimhaltung und die Zeitvorgabe.

Ein halbes Jahr später hielten wir die CD-Roms in unseren Händen. Das war eine große Erleichterung und ein Grund zum Feiern. Die technischen Herstellungskosten waren ungefähr so hoch wie der Rohbau für ein Einfamilienhaus. Wir arbeiteten in diesem halben Jahr durchgängig sieben Tage die Woche. Aber nicht nur vierzig Stunden.

Du kannst gerne Schnäppchen von unserer damaligen Arbeit sehen. www.stoerfaktornorm.com

Ich bin schon neugierig auf deinen Kommentar dazu.

.So begann eine unser

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Wie wir mit unserer mutigen Innovation, begonnen haben, gab es viel Gegenwind. Nur solche Ideen haben groĂźes Potenzial.

Wie wir trotzdem durchgestartet haben, lies bitte hier nach.  www.StoerfaktorNorm.com

er mutigsten Innovationen – komm mit uns hinter die Kulissen I Edith Karl

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Auf guten Mut!

Deine Edith Karl

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E-Mail ek[at]edithkarl.com

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